Zum Geburtstag einer lieben Freundin hab ich Anfang Dezember weihnachtliche Cupcakes ausprobiert. Ich muss sagen, die sind echt gut gelungen. Probiert doch selbst! 😊
Zutaten:
Für den Rührteig:
- 250g weiche Butter
- 180g Zucker
- 1 Prise Salz
- 120g Schokolade
- 4 Eier
- 200g Mehl
- 1-2 TL Lebkuchengewürz
- etwas Orangenschale
Für die Füllung:
Für die Creme:
- 150ml Schlagobers
- 1 Prise Zimt
- 30g Honig
- 150ml Schokolade
- 200g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
Zubereitung:
Für die Creme
das Schlagobers mit Zimt und Honig kurz aufkochen lassen und
währenddessen die Schokolade hacken oder in kleine Stücke brechen. Das
heiße Obers über die Schokolade gießen und gut miteinander verrühren. Anschließend die Masse auskühlen lassen. Zum Schluss noch den Frischkäse unterrühren und in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen und noch einmal in den Kühlschrank legen.
Rührteig: Weiche Butter mit Zucker, Salz und Lebkuchengewürz cremig schlagen. Schokolade langsam schmelzen und unter die Buttermasse rühren. Die Eier nach und nach hinzufügen und am Schluss das Mehl und die Orangenschale unterheben. Den Teig in Muffinförmchen füllen und bei 160°C Umluft ca. 20 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! 😉
In die abgekühlten Muffins eine kleine Mulde stechen (ich hab dafür einen Cupcakeausstecher - geht aber auch mit einem Löffel). Beliebige Marmelade einfüllen und Creme darauf dressieren. Ich wollte für diese Cupcakes eine weihnachtliche Marmelade verwenden, deshalb hab ich meine selbstgemachte Apfel-Zimt-Marmelade eingefüllt. Ihr könnt aber natürlich nehmen was ihr wollt. Verziert hab ich die Törtchen noch mit Schokolade-Arabesken, die schauen so schön aus. 😻 Aber lasst eurer Kreativität beim Verzieren freien Lauf!
Viel Spaß beim Nachbacken!
Eine weihnachtliche Geburtstagstorte gab es letzte Woche für meine Tante. Saftige Biskuitböden gefüllt mit Mascarponecreme und fruchtiger Apfelfüllung lassen diese Torte zu einer echten Gaumenfreude werden.
Zutaten:
Für den Biskuit:
- 6 Eier
- 150g Zucker
- 1 Prise Salz
- 150g Mehl
- 1,5 P. Vanillepuddingpulver
- 1/2 P. Backpulver
- 1 Haferl Kaffee
Für die Apfelfüllung:
- ca. 1 kg Äpfel
- 2 EL Zitronensaft
- 220ml Apfelsaft
- 75g Zucker
- evtl. etwas Zimt
- 6 Blatt Gelatine
Für die Creme:
- 500g Mascarpone
- 4-5 EL Milch
- 60g Zucker
- 1 P. Vanillezucker
- 1 EL Zitronensaft
- 500ml Schlagobers
- 2 P. Sahnesteif
Zubereitung:
Biskuit: Für den Biskuitboden die Eier mit Zucker schaumig aufschlagen (mindestens 10 Minuten). Anschließend Salz dazugeben und weiter schlagen lassen. Mehl, Backpulver und Vanillepuddingpulver vermischen und vorsichtig unter die Ei-Zucker-Masse heben. Den Teig in eine Springform (24-26cm) füllen und mit der Form einmal auf die Arbeitsfläche klopfen, damit die Luft entweichen kann. Den Biskuit bei 160°C ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
Den Kuchenboden gut abkühlen lassen und zweimal durchschneiden. Die Böden mit Kaffee tränken.
Apfelfüllung: Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Apfelsaft, Zitronensaft, Zimt und Zucker mit den Äpfeln in einen Topf geben und weich dünsten. Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen, anschließend ausdrücken und unter die heißen Apfelstücke mischen. Die Fülle muss danach gut auskühlen, bevor diese in die Torte gefüllt wird.
Creme: Schlagobers kurz aufschlagen, Sahnesteif einrieseln lassen und das Obers steif schlagen. Mascarpone glatt rühren und mit allen anderen Zutaten vermischen. Zum Schluss das Schlagobers unterheben und zu einer glatten Creme rühren.
Aufbau der Torte: Den ersten Kuchenboden auf ein Kuchenteller legen und mit der Springform oder einem Tortenring umschließen. Ein Drittel der Creme auf dem getränkten Boden verstreichen und die Hälfte der Apfelfülle darauf verteilen. Nun wird der zweite Boden darauf gelegt, Creme und die zweite Hälfte der Apfelfülle darauf verteilen. Den dritten Boden auf die Torte setzen und mit dem Rest der Creme einstreichen.
Ich habe die Torte mit selbstgemachter Schokodeko verziert, aber kann natürlich nach Belieben ausgarniert werden. Für die Schokosterne hab ich dunkle Schokolade (Kochschoki oder auch normale Vollmilch- oder Zartbitterschokolade) geschmolzen, auf ein Backblech geleert, erkalten lassen und anschließend Sterne mit einem Keksausstecher ausgestochen.
Viel Spaß beim Ausprobieren! 😊
Die neuen Lieblingskekse von meinem Freund sind heuer die Nussecken. Bevor ich diese in Schokolade tunken konnte, hatte er schon einige weggenascht. 😛
Zutaten:
Für den Teig:
- 150g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 70g Zucker
- 1 P. Vanillezucker
- 1 Ei
- 70g Butter
Für die Nussmasse:
- 100g zerlassene Butter
- 70g Zucker
- 1 P. Vanillezucker
- 2 EL Wasser
- 100g grobgehackte Haselnüsse
- 100g geriebene Haselnüsse
Außerdem:
- Marillenmarmelade
- Schokoglasur zum Tunken
Zubereitung:
Für die
Nussmasse die Butter mit Zucker, Vanillezucker und Wasser aufkochen.
Danach die Nüsse unterrühren und die Masse kalt stellen.
Für den Teig zuerst Butter, Mehl und Backpulver gut miteinander vermischen. Anschließend Zucker, Vanillezucker und Ei hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen und mit Marillenmarmelade bestreichen. Nun die abgekühlte Nussmasse darauf verteilen und bei 160°C ca. 15 Minuten backen.
Nach dem Backen noch warm in kleine Ecken schneiden und in Schokolade tauchen.
Viel Spaß beim Ausprobieren! 😊
Heuer erstmalig ausprobiert hab ich diese schokoladigen Leckerbissen. Neros heißen die aufgespritzten Schokotaler und gefüllt werden diese mit einer herrlichen Schokoladencreme.
Zutaten:
Masse zum Aufdressieren:
- 250g weiche Butter
- 140g Zucker (Feinkristall- oder Staubzucker)
- 2 P. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 2 Eier
- 200g Mehl
- 30g Kakaopulver
Schokocreme:
- 200g Schlagobers
- 200g dunkle Kuvertüre
Außerdem:
Zubereitung:
Zuerst wird die Fülle zubereitet und dafür das flüssige Schlagobers aufkochen und die klein geschnittene Kuvertüre einrühren. Gut vermischen und anschließend im Kühlschrank gut abkühlen lassen.
Für den Teig zuerst die Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren, nach und nach die Eier einrühren und zum Schluss das Mehl und den Kakao unterheben. Den fertigen Teig in einen Dressiersack mit großer Lochtülle füllen und runde Kekse (ca. 1,5cm Durchmesser), auf ein mit Backpapier belegtes Backblech, aufspritzen. Die Kekse ca. 10 Minuten bei 165°C Heißluft bei "offenem Zug" backen. Dafür kann ein Kochlöffel in der Backofentür eingeklemmt werden. Nicht schrecken, denn die aufdressierten Kreise laufen sehr auseinander, daher ist es ratsam, viel Platz zwischen den einzelnen Kekse zu lassen. Danach gut abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die abgekühlte Creme mit dem Handmixer aufschlagen, bis diese heller und richtig cremig wird. Danach kann sie in einen Dressiersack mit Sterntülle eingefüllt werden und auf die Hälfte der gebackenen Kekse spritzen. Die Kekse nun nur noch zusammensetzen und in Schokoglasur tunken.
Der Aufwand lohnt sich wirklich! 😋
Ich wünsche euch gutes Gelingen!
Auch eine Lieblingssorte meiner Familie sind die Linzer Augen. Das Rezept meiner Oma schmeckt nicht nur sehr gut, sondern der Teig lässt sich auch sehr einfach und gut verarbeiten. Probiert es doch selbst aus! 😊
Zutaten:
- 180g Butter
- 250g Mehl
- 1/2 P. Backpulver
- 120g Staubzucker
- 1 P. Vanillezucker
- 1 Msp. Zimt
- 3 EL Milch
- 100g geriebene Mandeln
Zubereitung:
Mehl, Backpulver und Butter vermischen und gut durchkneten. Nach und nach alle anderen Zutaten hinzufügen und zu einem Teig verarbeiten. Wenn der Teig noch zu bröselig ist, kann versucht werden, mit den Händen den Teig fertig zu kneten - das funktioniert dann meist. Ansonsten einfach noch ein klein wenig Milch dazugeben. Den Teig anschließend ca. 1/2 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
Den Teig ca. 3 mm dick ausrollen, Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei 160°C Heißluft 10-12 Minuten backen, bis die Kekse leicht braun sind.
Nach dem Abkühlen können die Kekshälften mit Marillenmarmelade bestrichen und zusammengesetzt werden. Die fertigen Linzer Augen werden noch mit Staubzucker bestreut und können anschließend verkostet werden.
Viel Spaß! 😉
Bald geht's wieder los - die schönste Zeit des Jahres! Ich empfind's auf jeden Fall so! 🌟 Adventlieder, Weihnachtsvorbereitungen, brennende Kerzen und was natürlich nicht fehlen darf ist der herrliche Kekserlduft, der sich bei mir schon jetzt im ganzen Haus verbreitet. Begonnen hab ich mit einem echten Klassiker: dem Vanillekipferl 😍
Zutaten:
Für den Teig:
- 280g Mehl
- 220g Butter (in Stücke geschnitten)
- 80g geriebene Haselnüsse
- 80g Staubzucker
- 2 P. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1 EL Milch
Zum Wälzen:
- 120g Staubzucker
- 1 P. Vanillezucker
Zubereitung:
Mehl und Butter vermischen und gut durchkneten lassen. Nach und nach alle anderen Zutaten hinzufügen und zu einem Teig verarbeiten. Sollte der Teig noch zu bröselig sein, kann ein Teelöffel Milch noch helfen. Ein guter Tipp ist auch, den Teig zum Schluss mit den Händen fertig zu kneten, anstatt mit der Küchenmaschine. Durch die Wärme der Hände verbindet sich die Butter besser mit den restlichen Zutaten und es entsteht ein Teigklumpen. Anschließend den Teig für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank aufbewahren.
Hat der Teig gerastet, können nun Kipferl geformt werden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt werden.
Die Kipferl werden bei 160°C Heißluft 10-12 Minuten gebacken, bis die Spitzen leicht braun sind. Anschließend werden die Kipferl noch warm in Staubzucker-Vanillezucker-Gemisch gewälzt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und ihr werdet sehen, dass die Kipferl sicherlich nicht lange in der Keksdose bleiben werden. 😋
Egal ob zu Allerheiligen, zu Ostern oder einfach nur zum Sonntagsfrühstück - ein Striezel ist immer lecker und kommt bei meiner Familie sehr gut an!
Zutaten:
- 400g Mehl
- 1 Prise Salz
- 70g Zucker
- 1 P. Trockengerm
- 60g Butter (flüssig)
- 1 Ei
- 3/16 l Milch (lauwarm)
- Rosinen nach Geschmack (ca. 50g)
Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten gut vermischen und langsam die flüssige Butter und das Ei unterrühren. Am Schluss die Milch dazugeben und zu einem Teig kneten. Falls der Teig sehr weich ist, mit etwas Mehl bestauben. Nun sollte der Germteig mindestens eine 1 Std. an einem warmen Ort rasten. Nachdem der Teig gegangen ist und sich ungefähr verdoppelt hat, in 6 gleiche Teile aufteilen und zu einem Striezel flechten. Eine gute Anleitung gibt's auf YouTube. 😃 Nach dem Flechten sollte der Striezel noch einmal eine halbe Stunde rasten lassen. Vor dem Backen den Striezel mit Eiklar bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. (Statt dem Hagelzucker kann der Striezel natürlich nach dem Backen auch mit einer Zuckerglasur überzogen werden.) Anschließend ca. 1/2 Stunde backen.
Backzeit: 30 Minuten
Heißluft: 160°C
Ober-/Unterhitze: 180°C
Denkt euch nix, wenn euer Striezel nicht so üppig wird wie meiner, ich hab die doppelte Masse zubereitet. Viel Spaß beim Nachbacken! 😊