Ein Liebling von meinem Papa ist die Linzertorte mit Nussrührteig aus dem Original Sacher Backbuch aus dem Gräfe und Unzer Verlag. Ich liebe die Gewürze in diesem Kuchen, der Duft verbreitet sich schon beim Backen im ganzen Haus. 😍 Vorteilhaft an diesem Rezept ist außerdem, dass sich der Kuchen ein paar Tage hält. Bei uns war er trotzdem am nächsten Tag schon aufgegessen. 😜
Zutaten:
- 3 Eier
- 1 Eidotter
- 200g weiche Butter
- 200g Zucker
- 1 Prise Salz
- Schale von einer Zitrone
- Schale von einer Orange
- 2 Msp. Zimt
- 1 Msp. Nelkenpulver
- 100g Mehl
- 180g Nüsse (ich verwende am liebsten geriebene geröstete Haselnüsse)
- ca. 220g Biskotten oder andere Kuchenbrösel
Außerdem:
- Marmelade (ich hab Ribiselmarmelade verwendet)
- evtl. das übrige Eiweiß zum Bestreichen
- Mandelblättchen zum Bestreuen
Zubereitung:
Die Butter erweichen und anschließend mit Zucker, Salz und den anderen Gewürzen (Zitrusschalen, Zimt und Nelkenpulver) gut verrühren. Nach und nach die Eier und den Eidotter hinzufügen.
In der Zwischenzeit die Biskotten zerkleinern (Ich hab die Biskotten in ein Sackerl gegeben und mit dem Fleischklopfer klein geschlagen 😄).
Das Mehl mit Nüssen und den Biskottenbröseln vermischen und unter die Butter-Ei-Masse heben. Der Kuchenteig soll fest werden und eine gute Konsistenz zum Aufspritzen haben. Falls nötig einfach noch mehr Biskottenbrösel hinzufügen.
Nun werden zwei Drittel des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (24cm) füllen und die Marmelade darauf verteilen. Den restlichen Teig in einen Spritzsack mit großer Sterntülle füllen und einen Rand und ein Gitter auf die Marmelade spritzen. Der Teig kann vor dem Backen noch mit Eiweiß bestrichen werden. Die Mandelblättchen darüber streuen und bei ca. 160°C ungefähr 50 Minuten backen. Abkühlen lassen und genießen! 😊 Ein Tipp: Die Linzertorte schmeckt besonders gut, wenn sie schon etwas Zeit zum Durchziehen hatte!
Viel Spaß beim Nachbacken!
Ich hab jetzt endlich auch die süßen kleinen Förmchen für Gugelhüpfchen und hab die natürlich gleich testen müssen. Die Küchlein gehen wirklich leicht aus der Form und sind total niedlich! 😍😍
Zutaten:
- 2 Eier
- 30g Zucker
- 1 Prise Salz
- 50g Butter
- 50g Mehl
- 50 ml Joghurt
- 1/2 TL Backpulver
- 20g Schokoladeflocken
- 1 Schale Heidelbeeren
Zubereitung:
Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Die Dotter mit Zucker schaumig rühren und die Butter weich werden lassen. Diese anschließend unter die Dotter-Zuckermasse rühren. Joghurt unter den Teig mischen und dann Mehl und Backpulver einrieseln lassen. Die Schokoladeflocken ganz am Schluss hinzugeben. Nun wird der Eischnee untergehoben, das mache ich immer mit einem Gummispatel.
Ich habe die Minigugelhupfförmchen mit etwas Öl bepinselt, 2 TL Teig eingefüllt und jeweils vier Heidelbeeren in den Teig gesetzt. Die Heidelbeeren nun nur noch mit etwas Teig bedecken und schon gehts ab in den Ofen. 😊
Die Hüpfchen werden bei 160°C Umluft 15-20 Minuten gebacken. Danach kurz abkühlen lassen und verzieren. Ich habe dafür Heidelbeermarmelade gekauft (leider nicht selbstgemacht), diese dann, mithilfe eines Spritzsacks, in die Vertiefung gefüllt und oben mit den übrigen frischen Heidelbeeren verziert. Etwas Staubzucker oben drauf und fertig! 😉
Viel Spaß beim Nachbacken!
Für meinen Onkel zum Geburtstag gab's vor zwei Wochen diese leckeren Schnitten. Man kann sie auch "Schwimmbadschnitten" nennen, aber mir gefällt dieser Name nicht besonders. 😄
Zutaten:
Für das Biskuit:
- 6 Eier
- 180g Zucker
- 1 P. Vanillezucker
- 150g Mehl
- 1 KL Backpulver
- 6 EL Wasser
Für die 1. Creme:
- 2 P. QimiQ Vanille
- 1 Becher Sauerrahm
- etwas Zucker nach Geschmack
Für die 2. Creme:
- 500ml Schlagobers
- 2 P. Sahnesteif
- evtl. etwas Zucker nach Geschmack
Für die Schneehaube:
- 5 Eiklar
- 200g Zucker
- ein paar Tropfen Zitronensaftt
Außerdem:
- ca. 500g Himbeeren (ich hab TK-Himbeeren verwendet)
Zubereitung:
Biskuit: Die Eier trennen und das Eiklar mit ca. 30g Zucker zu einem steifen Schnee schlagen. Dotter mit Wasser und den restlichen 150g Zucker schaumig aufschlagen. Anschließend Mehl und Backpulver unterrühren und darauf achten, dass keine Mehlnester entstehen. Zum Schluss den Eischnee unterheben und die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Ich hab dafür meine rechteckige Springform genommen. Bei 160°C Umluft ca. 20 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! 😄
1. Creme: QimiQ Vanille gut aufschlagen und mit dem Sauerrahm verrühren. Zucker nach Geschmack hinzufügen und auf dem abgekühlten Kuchen verstreichen.
Die rechteckige Springform ist für Kuchen mit Creme sehr praktisch, da ich den Rahmen als Begrenzung für die Creme verwenden kann. Es kann natürlich auch auf einem normalen Backblech gebacken werden und ein Backrahmen benutzt werden.
Auf der Creme werden nun die Himbeeren verteilt, ich verwende eigentlich immer tiefgefrorene Früchte.
2. Creme: Das Schlagobers wird mit etwas Zucker und einem Packerl Sahnesteif steif geschlagen und auf den Früchten verteilt. Den Kuchen sofort kühl stellen.
Für die Schneehaube ein Backblech mit Backpapier auslegen und dicht mit Staubzucker bestreuen. Nun das Eiklar mit Zucker zu einem steifen Schnee schlagen, auf das Blech streichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Bei ca. 180°C (Heißluft) ca. 15 Minuten backen. Sollte das Baiser zu schnell dunkel werden, kann es mit Backpapier abgedeckt werden. Nach Ende der Backzeit den Ofen ausschalten und öffnen. Die Schneehaube jedoch noch für einige Minuten im Ofen lassen, da sie sonst leichter zusammenfällt. Sollte es doch passieren, dass die Haube in sich zusammenfällt, würde ich raten, die Baisermasse in Stücke zu schneiden und einzeln auf den Kuchen heben. Ich hab's so gemacht, dass ich die Haube gleich in 16 Stücke geteilt habe und dann auf den Kuchen gesetzt habe.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Genießen! 😉
Natürlich gibt's bei meinem Geburtstag nicht nur eine Sorte von Mehlspeise, sondern mindestens zwei, wenn nicht mehr. 😜 Diesen leckeren Gugelhupf hab ich von der lieben Christina Bauer von "BACKEN mit Christina". Ihr Blog ist sehr zu empfehlen, da alle Rezepte super gelingen und auch sehr einfach sind.
Zutaten:
- 4 Eier
- 200g Zucker
- 250g Butter
- 350g Mehl
- 1 P. Backpulver
- 150g gemahlene Nüsse (Ich verwende immer gerne Haselnüsse.)
- 20g Kakaopulver
- 1 Häferl schwarzen Kaffee (ca. 250ml)
- Schokoglasur
- Schoko-Mokkabohnen
- gehackte Haselnüsse
Zubereitung:
Die Eier mit Zucker schaumig rühren und die Butter schmelzen. Nüsse, Kakaopulver, Kaffee und Butter langsam einrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und vorsichtig unter die Masse heben. Die Gugelhupfform befetten und mit Brösel ausstreuen. Den Teig in die Form füllen und bei 160°C - 170°C Heißluft etwa 50 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
Den ausgekühlten Kuchen mit Schokoglasur überziehen und mit den Schoko-Mokkabohnen und den gehackten Nüssen verzieren. Ich hab die Schokolade von oben auf den Gugelhupf gegossen und seitlich nur hinunterlaufen lassen.
Auch dieser Gugelhupf bekam von meinen Geburtstagsgästen großes Lob. 😊
Viel Freude beim Backen,
eure Verena
Diese Fruchtschnitten gab es heuer zu meinem Geburtstag. Ich liebe Kuchen mit Früchten drauf und ein Beerenfan bin ich sowieso. Die Schnitten kamen bei allen Gästen sehr gut an und meine Tante wünschte sich diesen Kuchen ein paar Tage später zu ihrem Geburtstag. 🎈🎉🍰
Zutaten:
Rührteig:
- 4 Eier
- 250g Zucker
- 1 P. Vanillezucker
- 1/8l Milch
- 1/8l Öl
- 300g Mehl
- 1/2 P. Backpulver
- Himbeermarmelade zum Bestreichen
Creme:
- 250ml Schlagobers
- 500g Topfen
- 250g Sauerrahm
- 150g Zucker
- Saft von 1/2 Zitrone
- 7 Blatt Gelatine
Beerenspiegel:
- 650g Früchte (Ich hab eine TK-Beerenmischung verwendet und diese mit TK-Himbeeren vermischt)
- 7 Blatt Gelatine
- Zucker nach Geschmack
Zubereitung:
Die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend Milch und Öl einrühren und am Schluss das Mehl mit Backpulver vorsichtig unterheben. Ich hab den Teig in eine rechteckige Springform gefüllt, es kann aber genauso ein normales Backblech verwendet werden. Den Kuchen bei 160°C Heißluft ca. 15-20 Minuten backen. (Stäbchenprobe machen!)
Heißluft: 160°C
Ober-/Unterhitze: 180°C
Backzeit: 15-20 Minuten
Für die Creme zuerst das Schlagobers steif schlagen und danach in einer zweiten Schüssel Topfen, Sauerrahm, Zucker und Zitronensaft glatt rühren. Die Gelatine für ca. 5 Minuten einweichen, gut ausdrücken und in einem kleinen Topf mit etwas Zitronensaft bei geringer Hitze auflösen. Etwas Creme unter die Gelatine mischen und erst wenn alles glatt verrührt ist unter die restliche Creme rühren. Zum Schluss das geschlagene Obers unterheben.
Den abgekühlten Kuchen mit Himbeermarmelade bestreichen und die Creme darauf verteilen. Den Kuchen sofort kühl stellen.
Für den Früchtespiegel die Früchte mit etwas Zucker (ich schmecke da immer ab und geb Zucker nach Gefühl hinzu) erhitzen und mit dem Stabmixer pürieren. Gelatine für ca. 5 Minuten einweichen, gut ausdrücken und unter die pürierten Früchte mischen. Den Spiegel etwas abkühlen lassen und auf den Kuchen gießen. Die Schnitten sollten noch einige Stunden kalt gestellt werden.
Ich hab mir eine kleine Menge von der Creme beiseite gestellt und vor dem Servieren noch kleine Röschen auf die Schnitten gespritzt.
Gutes Gelingen,
eure Verena 😊
Zum Geburtstag einer lieben Freundin hab ich Anfang Dezember weihnachtliche Cupcakes ausprobiert. Ich muss sagen, die sind echt gut gelungen. Probiert doch selbst! 😊
Zutaten:
Für den Rührteig:
- 250g weiche Butter
- 180g Zucker
- 1 Prise Salz
- 120g Schokolade
- 4 Eier
- 200g Mehl
- 1-2 TL Lebkuchengewürz
- etwas Orangenschale
Für die Füllung:
Für die Creme:
- 150ml Schlagobers
- 1 Prise Zimt
- 30g Honig
- 150ml Schokolade
- 200g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
Zubereitung:
Für die Creme
das Schlagobers mit Zimt und Honig kurz aufkochen lassen und
währenddessen die Schokolade hacken oder in kleine Stücke brechen. Das
heiße Obers über die Schokolade gießen und gut miteinander verrühren. Anschließend die Masse auskühlen lassen. Zum Schluss noch den Frischkäse unterrühren und in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen und noch einmal in den Kühlschrank legen.
Rührteig: Weiche Butter mit Zucker, Salz und Lebkuchengewürz cremig schlagen. Schokolade langsam schmelzen und unter die Buttermasse rühren. Die Eier nach und nach hinzufügen und am Schluss das Mehl und die Orangenschale unterheben. Den Teig in Muffinförmchen füllen und bei 160°C Umluft ca. 20 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! 😉
In die abgekühlten Muffins eine kleine Mulde stechen (ich hab dafür einen Cupcakeausstecher - geht aber auch mit einem Löffel). Beliebige Marmelade einfüllen und Creme darauf dressieren. Ich wollte für diese Cupcakes eine weihnachtliche Marmelade verwenden, deshalb hab ich meine selbstgemachte Apfel-Zimt-Marmelade eingefüllt. Ihr könnt aber natürlich nehmen was ihr wollt. Verziert hab ich die Törtchen noch mit Schokolade-Arabesken, die schauen so schön aus. 😻 Aber lasst eurer Kreativität beim Verzieren freien Lauf!
Viel Spaß beim Nachbacken!
Eine weihnachtliche Geburtstagstorte gab es letzte Woche für meine Tante. Saftige Biskuitböden gefüllt mit Mascarponecreme und fruchtiger Apfelfüllung lassen diese Torte zu einer echten Gaumenfreude werden.
Zutaten:
Für den Biskuit:
- 6 Eier
- 150g Zucker
- 1 Prise Salz
- 150g Mehl
- 1,5 P. Vanillepuddingpulver
- 1/2 P. Backpulver
- 1 Haferl Kaffee
Für die Apfelfüllung:
- ca. 1 kg Äpfel
- 2 EL Zitronensaft
- 220ml Apfelsaft
- 75g Zucker
- evtl. etwas Zimt
- 6 Blatt Gelatine
Für die Creme:
- 500g Mascarpone
- 4-5 EL Milch
- 60g Zucker
- 1 P. Vanillezucker
- 1 EL Zitronensaft
- 500ml Schlagobers
- 2 P. Sahnesteif
Zubereitung:
Biskuit: Für den Biskuitboden die Eier mit Zucker schaumig aufschlagen (mindestens 10 Minuten). Anschließend Salz dazugeben und weiter schlagen lassen. Mehl, Backpulver und Vanillepuddingpulver vermischen und vorsichtig unter die Ei-Zucker-Masse heben. Den Teig in eine Springform (24-26cm) füllen und mit der Form einmal auf die Arbeitsfläche klopfen, damit die Luft entweichen kann. Den Biskuit bei 160°C ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
Den Kuchenboden gut abkühlen lassen und zweimal durchschneiden. Die Böden mit Kaffee tränken.
Apfelfüllung: Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Apfelsaft, Zitronensaft, Zimt und Zucker mit den Äpfeln in einen Topf geben und weich dünsten. Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen, anschließend ausdrücken und unter die heißen Apfelstücke mischen. Die Fülle muss danach gut auskühlen, bevor diese in die Torte gefüllt wird.
Creme: Schlagobers kurz aufschlagen, Sahnesteif einrieseln lassen und das Obers steif schlagen. Mascarpone glatt rühren und mit allen anderen Zutaten vermischen. Zum Schluss das Schlagobers unterheben und zu einer glatten Creme rühren.
Aufbau der Torte: Den ersten Kuchenboden auf ein Kuchenteller legen und mit der Springform oder einem Tortenring umschließen. Ein Drittel der Creme auf dem getränkten Boden verstreichen und die Hälfte der Apfelfülle darauf verteilen. Nun wird der zweite Boden darauf gelegt, Creme und die zweite Hälfte der Apfelfülle darauf verteilen. Den dritten Boden auf die Torte setzen und mit dem Rest der Creme einstreichen.
Ich habe die Torte mit selbstgemachter Schokodeko verziert, aber kann natürlich nach Belieben ausgarniert werden. Für die Schokosterne hab ich dunkle Schokolade (Kochschoki oder auch normale Vollmilch- oder Zartbitterschokolade) geschmolzen, auf ein Backblech geleert, erkalten lassen und anschließend Sterne mit einem Keksausstecher ausgestochen.
Viel Spaß beim Ausprobieren! 😊